add. Eier als natürliche Schönheitspflege

Ah – ich habe vergessen zu erwähnen , dass Eier ja nicht nur für die Haare gut sind! Wenn Sie also einen besonderen Abend vor sich haben, trennen Sie ein Ei und tauchen Sie ein Leinentüchlein in das Eiweiß. Nun breiten Sie das Tuch über Ihr Gesicht und entspannen sich mal für eine halbe Stunde vom stressigen Alltag. Sie werden fühlen, wie es bald spannt, wenn das Eiweiß trocknet. Wenn Sie nun fast eingeschlafen sind, wecken Sie sich wieder mit kaltem Wasser und waschen so das Eiweiß von Ihrem Gesicht. Eine Massage mit guter Feuchtigkeitscreme lässt Ihr Gesicht nun jugendlich erstrahlen und mit einem Schuß Vorfreude sind Sie perfekt vorbereitet, um den Abend zu genießen!

Diesen Tipp habe ich von meiner Oma, die dies schon von ihrer Mutter übernommen hat, wie sie mir erzählte, als ich im Teenageralter war. Und da ich viele ihrer Ratschläge gut gespeichert habe, werde ich eine neue Seite in meinem Blog eröffnen: „Schönheitspflege meiner Großmutter“!

Natürliche Schönheitspflege – Eier

Meine Friseurin bekam wie immer einen traurigen Blick, als ich ihr mal wieder meine Haare anvertraute. Mit all dem Trubel rundherum in meinem Leben habe ich leider nämlich nicht so viel Zeit für sie (die Friseurin). Nachdem sie mir zehn Zentimeter abschnitt („damit du bis zum Herbst auskommst“), gab sie mir noch einen Tipp:

„Schlag vier Eier in eine Schüssel, qirle sie leicht und gieße zwei Teelöffelchen Rum dazu. Diese Mischung schüttest du nach dem Waschen über das feuchte Haar und lasst sie einwirken. Nach zehn Minuten spülst du das Haar mit lauwarmen Wasser sehr gut aus – bitte nicht mit heißem Wasser, sonst hast du eine Omelette am Kopf! Die Kur belebt die Kopfhaut und mach sogar dein Haar glänzend und belebt die Kopfhaut – nützt also der Gesundheit und der Schönheit.“

Das habe ich natürlich sofort ausprobiert! Leider nach einer durchzechten Nacht und so brachte mich nur der Geruch der (nicht gemessenen) zwei Ess(!)löffel Stroh-Rum zurück in den Zustand des Deliriums …

 

In der Gogo Bar „Abu-Na(so)was“ – ein nicht veröffentlichtes Kapitel

Nasser und Omara, die beiden ‚Allrad-Tuareg‘ sind in Tripolis und melden sich, wie versprochen, bei Joe und mir. Sie wollen uns zum Essen einladen in ihr Haus auf der Gagaresh, aber ich habe eine bessere Idee: Ich möchte das in der Wüste besprochene Lokal sehen, das in der Nähe von unserem Camp sein soll – aber Joe und ich haben es nicht gefunden.

Nasser und Omara sehen einander an, als Joe ihnen mitteilt, dass sie uns die ‚Gogo-Bar‘ zeigen sollen. Sie sind einverstanden, aber nicht sicher, ob ich dort auch hinein dürfe. Wir versuchen es, und ohne Probleme bekommen wir vier einen Tisch zugewiesen. Wir setzen uns auf die weißen Plastiksessel zum weißen Plastiktisch, und jetzt soll mich bitte keiner mehr ansprechen, damit ich alles genau beobachten kann!

Das Lokal ist simpel ein großes Zelt, denn Vergnügungen dieser Art sind natürlich verboten, darum wird es oft im Eiltempo abgebaut und woanders wieder hingestellt. Das Zelt ist eines, wie es bei einfacheren Verlobungen und Hochzeiten aufgestellt wird: Der Stoff ist mit Beduinenmustern, also bunten Rauten und Vierecken bedruckt. Die Sitzgelegenheiten rund um eine Art Bühne stehen auf abgetretenen Gasbüscheln im Sand. Mitten auf der Bühne, die ein Podest aus Holz ist, ist tatsächlich eine Stange, die bis rauf zur Zeltspitze reicht. Aber das ist mir alles wurscht – ungeduldig warte ich auf die Mädchen, die tanzen werden! Nasser verweist aber auf die Zeit – es ist noch etwas zu früh, erst gegen Mitternacht werden die erscheinen. Na, ich habe Zeit! Nasser fragt, was wir trinken wollen und rattert uns die Getränkeliste vor: „Pepsi, Mirinda, Shani, Sekt.“ Sekt? Natürlich wollen wir Sekt und warten gespannt, was der Hünenkellner, der vorher Türsteher war, uns bringt … Tatsächlich ist es Kindersekt, mit Wicki (der von den starken Männern) am Etikett, dazu bekommen wir Plastikbecher. Aber wir zelebrieren die Gelegenheit, als wären wir im ‚Beverly Hills‘ in der Wiener Innenstadt und nicht im Beduinenzelt. Was spielt auch die Umgebung schon für eine Rolle …

Nasser erzählt uns jetzt eine angeblich wahre Geschichte, die sich in den 80ern zugetragen haben soll: „Amerikanische ‚Black Moslims‘ reisten nach Libyen, um Gaddafi davon zu überzeugen, dass sie in New Orleans eine Moschee bauen wollten, um ein Zeichen zu setzen. Gaddafi übergab ihnen dafür ein paar Millionen und verabschiedete sie mit Bruderküssen. Bald erfuhr man, dass die ‚Black Moslims‘ in New Orleans einen exklusiven Nachtclub eröffnet haben!“ Nasser und Omara können sich vor Lachen gar nicht mehr beruhigen …

Langsam füllt sich das Zelt mit Männern, die meisten sehen wie Hafenarbeiter aus: Sie sind ziemlich dunkel, manche tatsächlich ölverschmiert, und alle tragen Hosen, die zu groß scheinen, so schlottern sie ihnen um die Knie. Es ist mir klar, dass hier die untere Schicht herumschleicht, auch einige asiatische Gastarbeiter sind dabei. Manche entdecken mich und schauen mich entgeistert mit leeren Augen an. Joe und ich sind die einzigen weißen Nasen hier. Nach der dritten Sektflasche geht die Show los. Das Zelt ist ziemlich voll geworden, zwischen den Männern sieht man schon ein paar Frauen sitzen: Es sind stark geschminkte, dralle Asiatinnen in kurzen Glitzerkleidchen und Plateauschuhen, so hoch, dass mir schon beim Hinsehen schwindelig wird. Es gibt auch Marokkanerinnen und Ägypterinnen, die sich recht freizügig präsentieren, doch dürften selbst vermummte Einheimische versuchen, hier ein bisschen Geld zu verdienen – tatsächlich tanzt so eine an der Stange! Nicht so sexy wie in Wien, aber ich muss zugeben – es hat einen gewissen Charme, zumal ich weiß, wie es darunter aussieht!

Wir bleiben nicht mehr lange, denn ich dränge zum Aufbruch. Ich bin deprimiert und traurig über die gestrandeten Menschen, die sich solchen zweifelhaften Vergnügungen hingeben müssen. Dennoch musste ich sehen und erkunden, ob es so etwas tatsächlich hier gibt: „I have seen it, I have done it.“

Abschied

Zu meinem 30. Geburtstag haben wir einander in Leptis getroffen:

g baby

Und zu meinem 46. Geburtstag ist er in meinen Armen eingeschlafen:

gadjo 17

Meinem besten und treuesten Freund bin ich es schuldig, noch viel über ihn zu berichten. Ein dickes Buch wäre ihm würdig. Momentan bin ich aber nicht einmal fähig, ein paar Zeilen über ihn zu schreiben – es tut einfach zu weh. Ich war ihm sogar böse, dass er gegangen ist …

Protagonistin Susi ist selbst Autorin!

Murder at the Maharajah’s Dinner Party, by Susann Kayser, serves intrigue, in the grand tradition of the great murder mysteries, as the main course: murder. When Martin Weller is inconveniently found murdered during cocktail hour in the Maharajah’s palace, each of the houseguests look to the others as potential murderers. Possible motives abound. Is the murderer Weller’s beautiful young wife, who stands to gain a substantial fortune with her husband’s death? Or is it Jim Garland, the novelist whose brother had been killed while in the employ of Martin Weller? Miriam Sheldon-Hertzel, the kind of woman everyone loves to hate, certainly has her own ideas.

Equal parts hilarity and suspense, Murder at the Maharajah’s Dinner Party is a true page turner with a surprising finish.

 “Having met Agatha Christie, I am sure she would approve of this book”. – Eddie Chapman, best-selling author of Triple Cross.

“Susi Kayser’s led that kind of life that so many of us yearn for. She knows the Maharajahs and their palace guests. So when Susi tells us a story it is so utterly believable because we can feel the interface of East and West coming off the page. Now she’s brought back a tale which has this writer intrigued.

I’m an investigator. I have tracked the mafia and the cocaine smugglers, the CIA secrets behind the Iran Contra scandal, and the down side of Scotland Yard.

     So I knew for sure, after twenty pages, “who’d dunnit.” I spotted the murderer. I should do, I’m a professional.

      Now, I have a confession to make. I was wrong. Susi fooled me – and that’s because she’s born to tell stories. She’s crafted a tale for us here that took me back to the classics – Agatha Christie and Ngaio Marsh.

     Until the last page, I was sure the murderer – whoever it was – would get away with it. But that’s because her web of cross-plots is such a delicate deception. Take the Susi challenge – and I bet you won’t guess either. Bravo, Susi.” Andrew Jennings, best-selling author of Scotland Yard’s Cocaine Connection

 “Forget the plot in this exotic setting….. by Maureen Owen, Daily Mail, U.K. Oct. 22, 1992

“However brilliant modern crime fiction may have been for some of us, things have never been the same since the disappearance of the the house party murder.

In this highly original version of the well-loved formula, Susanne Kayser updates Agatha Christie with more than an outrageous twist or two. Here, instead of the traditional damp country house, we have the magnificent setting of a maharajah’s palace.

And instead of telling us that all the characters are imaginary, Mrs. Kayser assures us that everything is authentic. Except, of course the murder itself which, as her host the Maharajah of Jodphur is moved to say in his introduction, is hardly the subject of which friendships are made.

Take 10 people and a butler at a house party where one is murdered and one is the killer, and you have the perfect plot. Put them in an exotic palace with a group of eccentrics who bring out a pet cobra called Granny to frighten away boring guests, and I can hardly put it down.

Among the assembled are the host, his Highness the Maharajah, the poisonous Mrs. Sheldon-Hertzel who would like to murder the flirtatious Mrs. Vanessa Weller, and the Maharani who departs from a room in ‘a whirl of swinging silk and French perfume’.

There is also uncle Rudi, who takes a sadistic pleasure in organizing various tricks and practical jokes.

The general atmosphere of intrigue and hilarity is brought up short by the murder (with a jeweled dagger) of flirtatious Vanessa’s elderly husband.

Carried away by the unmistakable authenticity of the proceedings, I clean forgot to try to work our who actually did it. I don’t think it mattered. When Mrs. Kayser decided to write this story, the Maharajah said he found it made a refreshing change.

So did I. The day of the British Raj may be long gone, but if this is the sort of life that is still preserved in a maharajah’s palace, I look forward to hearing more from Mrs. Kayser.”

Ich weiß keine Worte dafür, was soeben in Libyen passiert …

http://www.bbc.com/news/world-middle-east-31483631

http://orf.at/stories/2265395/2265396/