„Ich ritt Gaddafis Pferde“

Mein Pferd ist Herr unter den Pferden.
Mit einem tiefen Zug füllt es seine Lungen mit Luft
und verdunkelt die Herzen unserer Feinde.
Wisse, dass eine Unze Ehre mehr wiegt als ein Zentner Gold.
Lass dich von niemandem jemals gefangen nehmen.
Verlasse ein Land, wo dein Stolz gelitten hat,
selbst wenn seine Mauern aus Rubinen errichtet worden wären.

Arabisches Gedicht

Ich ritt Gaddafis Pferde

Ich ritt Gaddafis Pferde

Mit meinem ersten Buch habe ich versucht, die aktuelle Thematik mit einer gewissen Leichtigkeit und weiblichen Charme zu beschreiben, die vor allem die große Gruppe der Pferdefreunde sowie „Afrika-Leserinnen“ ansprechen wird. Auch scheinen die Vergnügungen vergangener Zeiten durch, die Libyen vor der Revolution zu bieten hatte:

Die Erzählerin ist jung, ungebunden und mutig genug, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie kehrt Europa den Rücken – und ein riesengroßes Abenteuer beginnt: In Libyen. In diesem arabischen Diktatorland kommt sie schnell in Kontakt mit höchst konträren Facetten des Lebens. Sie wandelt auf den Spuren von Okzident und Orient, trifft auf Stallburschen und Diplomaten, auf Gaddafis Sohn und den Geheimdienst. Es ist unglaublich, welche Türen sich ihr dabei öffnen!

bericht

Ein „Wiener Opernball“ wird von der bekannten „Raketenkayserin“ inszeniert. Dort lernt die Erzählerin Diplomaten kennen, die ihr den Weg zu Gaddafis gut behüteten Militär-Pferden deuten. Die Hindernisse, die sich dabei auftun, überwindet sie mit einer Leichtigkeit, die ihr die Liebe zu diesen Tieren schenkt! Eine Mischung aus Mut und einer gehörigen Portion Naivität führt sie schließlich an ihr Ziel: Auf den Rücken dieser edlen Grandprix-Pferde. Als sie dann auch noch auf Gaddafis zweitältesten Sohn, seinem Energy-Minister und deren engste Freunde und Mitarbeiter trifft und sie als Freunde gewinnt, scheint das bei einigen Personen jedoch großes Misstrauen zu erregen …